Kommunikationsmittel |
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Nichtelektronische KommunikationsmittelEin gut ausgewähltes Kommunikationsmittel, welches ständig an die wachsenden Bedürfnisse angepasst werden kann, erleichtert das Kommunizieren ungemein. Es ist notwendig, dass alle Bezugspersonen diese Kommunikationsmittel einsetzen und auch selber damit sprechen, d.h. sie als gesprächsunterstützende Kommunikationsmittel einsetzen. Gut sichtbar müssen die Anwendungsbeschreibung und sonstige Hinweise angebracht werden, damit auch Aussenstehende sofort diese Hilfsmittel benützen können. Die hier dargestellten Möglichkeiten sind nur eine kleine Auswahl; der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: |
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Tag- / Nachtrhythmus darstellen:Bewusst verschiedene Unterlagen, Betttücher verwenden, v.a. bei einem länger hospitalisierten Kind Kennenlernen von Personen: |
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Körpersprache, Mimik, Gestik und einfache GebärdenBeim Kind beobachten und gezielt einsetzen. In Holland etablieren sich seit kurzem die Vier-Hände-Gebärden. Als Sender einer Mitteilung iniziiere ich die Gebärde. Der Empfänger legt die Hände auf diejenigen des Senders. Dies erfordert ein langsames, feinfühlendes, unterstütztes Sprechen. |
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Darstellen der Lieder mit Mimik und Gebärden:Mit kleinen Kindern setzen wir Gebärden ein, ohne dass dies uns bewusst ist. Besonders in südlichen Ländern wird dies sehr spontan gemacht. Diese lautsprachlich begleitenden Gebärden faszinieren die Kinder und regen sie auf verschiedenen Sinneskanälen an. Die Verbindung dieser Gebärden mit Symbolen oder Piktogrammen ist für die Kinder sehr gefühlsbezogen und ein gutes Lernfeld. |
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Kommunikations-Tagebücher: In Schulen wird oft über die Kinder ein Mitteilungsheft geführt, welches von Eltern und LehrerInnen für wichtige Sachen benutzt wird. Mit dem Kind kann ein solches Heft mit Bildern, Fotos und Piktogrammen geführt werden. Die Erlebnis- qualität des Kindes sollte dabei im Vordergrund stehen. Es kann auch ein sprechendes Mitteilungsbuch gemacht werden. bsp; Mit einem einfachen Kinder-Kassettenrecorder können Erlebnisse auf Band gesprochen werden. Dank einer speziellen Taste mit Batterie-Unterbrecher kann dieses Kassetten-Gerät auch von schwerstmehrfachbehinderten Leuten bedient werden. Auf einfache Kommunikationsgeräte wie BigMac oder Fourtalker können ebenfalls Mitteilungen und auch Fragen gesprochen werden. Wichtig ist es, diese Mitteilungen oder Erzählungen in der Ich-Form zu schreiben oder zu sprechen. Kurze, prägnante Sätze und eine Auswahl der Mitteilung, welche immer mit der nichtsprechenden Person abgesprochen wird, sind wichtige Kommunikationsmittel. |
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Kommunikationstafeln, Kommunikationsbücher:Je nach Verständnis werden Kommunikationstafeln und Bücher mit richtigen Gegenständen, Symbolen oder Piktogrammen hergestellt. |
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Elektronische KommunikationsmittelElektronische Kommunikationsmittel wie E-Talk, Delta-Talker, Portacom und andere bieten durch ihre Sprachausgaben zusätzliche Stimme. Nach wie vor sind sie aber störanfällig und dürfen nie als einziges Hilfsmittel eingesetzt werden. Die Programmierung dieser Geräte erfordert enorm viel Zeit, ebenso die Einführung und Bedienung. Unterstützte Kommunikation darf niemals gleichgesetzt werden mit Computern oder elektronischen Kommunikationsgeräten! |
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Hilfsmittel selber herstellen
Wie beim Lernen einer Fremdsprache braucht es einen guten Aufbau und kommunikationsfördernde
Situationen. Ein lauter Ausruf, ein Schimpfwort, ein kleiner Witz können die ZuhörerInnen
faszinieren und so die nichtsprechende Person anspornen. Die verschiedensten Sachen können mit
Piktogrammen und Symbolen für die Unterstützte Kommunikation hergestellt werden. Im Buch "
Man muss es tun" finden sich Beispiele, wie solche Hilfsmittel selber hergestellt werden können. |
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Liselotte Rittmeyer Fortbildung |
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Metie Dirks Fachfrau für Unterstützte Kommunikation |